Finanzielle Dummheiten = Familienprobleme
Tatsächlich können durch das Internet bzw. durch Online Shopping oder auch verkaufen, richtige Familienkrisen sowie Eheprobleme entstehen. Im Internet geht das auch schneller als woanders, eben weil vieles durch die Elektronik "sofort" passiert ohne nicht mehr rückgängig gemacht werden zu können. Außerdem ist im Internet viel Anonymität vorhanden. Das ist logischerweise kein Pluspunkt, sondern ein weiterer Grund zur Besorgnis. Glücklicherweise ist im Internet aber auch vieles vertreten was durchaus positiv ist, und dem Menschen oftmals Zeit, Geld, oder auch Ärger ersparen kann.
Seiten wie diese hier sind vorhanden, um Menschen in ihrer Not (oder auch Frust) zu helfen! In Foren kann man sich auch anonym beraten lassen!

Das wichtigste, wenn es um kaufen oder verkaufen im Internet geht, ist immer im Kopf zu behalten das Maschinen eine absolute Funktion erfüllen. Das bedeutet einfach das, wenn auf einem Knopf oder Button geclickt wird, etwas absolutes passiert. Da gibt es kein Zurück, und kein Löschvorgang. Einen Kauf bestätigen heisst genau das, dieser wurde bestätigt, basta! Einen Verkauf per Knopfdruck abzuwickeln bedeutet ganz genau dasselbe .... man hat sich gesetzlich verpflichtet den Verkauf zu tätigen. In anderen Worten, im Internet ist es nicht möglich eine Fehlentscheidung hinterher zu bereuen, denn 99,9% aller Käufer und Verkäufer erwarten das Menschen im Internet, vor allem solche welche Geschäfte betreiben (inklusive Privatverkäufer), sich Intelligent, Seriös, und Professionell benehmen. Da ist kein Platz für spätere Reue, und Wörter wie "Oh, Ich habe einen Fehler gemacht" werden von den meisten gar nicht erst akzeptiert. Sie haben den Computer, sie sitzen an der Kiste, sie haben sich am Internet anschliessen lassen, sie haben Konten zum kaufen oder verkaufen eingerichtet, und sie benutzen ihre Computer Maus um damit umzugehen. Also haben sie auch zu 100% die Verantwortung zu tragen, wie sie sich selbst im Internet benehmen. Schulden sind immer noch Schulden, und Betrug ist immer noch Betrug. Unseriöses Benehmen ist hier total fehl am Platz!
Das oben geschriebene erklärt eigentlich auch warum Kinder nichts im professionellen (Kaufen, Verkaufen, und Serviceleistung) Internet zu suchen haben. Es mag sich krass anhören, aber viele Betrüge im Internet werden von Kindern oder Jugendlichen gemacht, wo die Elten hinterher den Ärger ausbaden dürfen. Einem Kind die eigenen Kreditkarteninformationen zu überreichen ist wahrscheinlich eine der unverantwortlichsten Handlungen die Eltern machen können. Ein Kind zu jeder Zeit "blind" im Internet herrum wühlen zu lassen, ist fast wie eine Herrausforderung für Ärger. Natürlich sind Computer eine Super feine Sache und das Internet ist ebenso ganz toll .... aber wir Eltern haben dafür zu sorgen das alles in seinem Rahmen bleibt. Bei uns in der Familie gibt es Drei Computer, einer gehört unserem Kind, und dieses bekam den ersten Computer im Alter von Fünf Jahren. Aber vom Internet durfte erst alleine im Alter von 11 Gebrauch gemacht werden, und dann nur unter Beaufsichtigung. Ausserdem ist der Computer vom Kind nicht im Kinderzimmer, sondern in einem Raum wo jeder im Haus jederzeit den Zugang hat. Privatsphere und Anonymitat sind nicht dasselbe. Die Privatsphere hat unser Kind im Kinderzimmer - auch hinter geschlossener Tür - aber userem Kind die völlige Anonymität vom Internet anzubieten? Nein, das muß wirklich nicht sein, und wir finden es von Eltern verantwortungslos wenn diese ihre Kinder einfach zu jeder Zeit schalten & walten bzw. clicken & tippen lassen.

Sich zur Erlichkeit zu zwingen ist ebenso von höchster Wichtigkeit. Na klar doch, viele Menschen lesen diesen Kommentar und denken sich bestimmt: "Hey, was soll das? Ich bin doch ein ehrlicher Mensch!" (und wenn das auf sie total zutrifft, werden sie hier auch nicht angesprochen). Fakt ist aber leider das viele, viele Menschen nach kurzer Zeit die Anonymität vom Internet ausnutzen, eben weil man hinter einem Display sitzt und in den meisten Fällen von keinem gesehen oder beobachtet wird. Internet Chat ist ganz besonders schlimm, und deswegen benutzen wir nur "echte" Email, denn diese ist normallerweise nicht ganz so anonym wie Internet Chaträume. Es wurde, in mehreren Ländern schon erwiesen, das Chaträume einfach den Benutzer zu sehr verleiten sich "in die Schale zu werfen" also so gut, wenn nicht noch besser, da zu stehen wie andere Besucher die sich ebenfalls im selben Chatraum aufhalten und posieren. Mit einer kleinen lustigen Unwahrheit fängt das an, und eskaliert Wochen oder Monate später, dementsprechen wieviel das Internet mit Chaträumen benutzt wird, zu einem gewohnheitlichen Kreis von kleinen, anonymen Lügen .... immer mit Gedanken änlich wie - Das tut doch keinem weh! - Wer wird das schon erfahren? - Das sieht doch sowieso keiner - usw. usf. Aber weil man die Zukunft nie vorraus sehen kann, ist es grundsätzlich verkehrt so zu denken. Menschen machen sich viel zu wenige Gedanken, wie sehr einen kleine Lüge einen eventuell großen Einfluß auf etwas ausüben kann. Hier ein Beispiel:
In 2002 lernten meine Frau und Ich einen Deutschen Mann in Amerika kennen der sich durch einen Chatraum in eine Deutsche Frau, welche in Amerika lebte, verliebt hatte. Er war damals Anfang 40, wohl erzogen, gebildet, und von Beruf Ingenieur. Vier Monate lang hatten die beiden gechattet, und mit einer winzigen Lüge über "übereinstimmendes denken" eines bestimmten Themas fing alles an. Vier Monate später waren die beiden fast täglich im Chatraum und hatten sich sogar zu einem Treffen verabredet. Sie wusste nicht das Er in Deutschland, und nicht in Amerika lebte ..... und Er wusste nicht das sie nicht nur verheiratet (plus 2 Kinder) war, sondern ihm die ganze Zeit nur Bilder von ihrer Schwester zugespielt hatte. Ohne die gesamte traurige Geschichte hier zu schreiben, belassen wir es mit dem Ende. Das Ende vom Lied war schliesslich das diese Lügen ihn einige Tausend Euros, insgesamt Fünf Monate seines Lebens, und einen bezahlten "Urlaub" gekostet haben. Bei der Frau gab es eine Scheidung, denn ihr Mann fühlte sich restlos von ihr betrogen und glaubte ihr nie wieder vertrauen zu können, da seine Frau ja mittlerenweilen fast eine tägliche Internet Beziehung mit einem anderen Mann hatte. Es ging dabei nicht um den sexuellen Betrug, sondern um den absoluten Vertrauensbruch! Die Schwester der Frau wollte nie wieder etwas mit ihr zu tun haben, und alle Drei bekammen von diesem ganzen Schlammassel, der mit einer kleinen bedeutungslosen Lüge angefangen hat, emotionelle Narben welche bestimmt erst Jahre später verheilten. Man denkt einfach nicht weit genug im Vorraus wie sich solche kleinen Lügen entwickeln können, und deshalb sollte man damit auch gar nicht erst anfangen. Hier ist die Moral ganz einfach das Unwahrheiten bzw. Lügen, sich ganz schnell zu einer schlechten Angewohnheit entwickeln können - und diese Angewohnheit wird deswegen, weil es eben eine Angewohnheit geworden ist, womöglich ein Bestandteil vom alltäglichen Leben, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch beruflich.

Aber ehrlich sein ist lange nicht genug, um eventuellen Familien oder Eheproblemen durch das Internet erzeugt, vorzubeugen. Gerade weil viele Handlungen im Internet nicht rückgängig zu machen sind, ist es wichtig intelligent zu denken, und intelligent zu handeln um Fehler zu vermeiden die das Leben regelrecht (in negativer Weise) verändern könnten.

Man sollte sich niemals auf Vermutungen, Andeutungen, Annahmen, oder erhoffte Ereignisse verlassen. Zu oft wird genau deshalb das Internet zum Schauplatz von Problemen & Drama. Zu oft wird im Internet etwas bestellt weil angenommen wird das der Onkel seine Schulden in den nächsten Tag bezahlen wird - oder, das vom Gerichtsurteil ein Schadenersatz versprochen wird - oder, die Versicherung die Nachzahlung rechtzeitig macht - oder, das Arbeitslosengeld rechtzeitig im Konto eintrifft. Die Gründe sind fast endlos, warum vielen Menschen solche Dummen Fehler machen, auf Geld zu zählen das einfach noch nicht vorhanden ist. Schnäppchen lassen sich tatsächlich immer und immer wieder finden, aber Schulden die gemacht werden weil das Geld für die Internetbestellung nicht im Konto vorhanden war, sind unverzeihliche & unverantwortliche Schulden die man gar nicht erst machen sollte. Wenn das Geld nicht da ist, darf nicht gekauft oder bestellt werden, Basta, Punkt, fertig aus! Geldprobleme sind eine der Drei größten Gründe warum Familien und Ehen zerbrechen, also ist es von höchster Wichtigkeit sich im Internet intelligent und verantwortungsvoll zu benehmen, um genau solchen Problemen vorzubeugen. Wenn Kinder in der Familie sind ist das um so wichtiger, denn die werden Jahre später viel mehr mit Computer zu tun haben als wir Erwachsenen, und letztendlich ist es doch sowieso unsere Pflicht, Vorbilder für unsere Kinder zu sein!

Intelligentes handeln ist beim verkaufen genauso wichtig denn manchmal kommt es völlig unbeabsichtigt vor, das ein Verkauf zu einem Betrug wird, eben weil nicht im Vorraus an sämtliche Konsequenzen gedacht wurde. Im Internet zu verkaufen ist nicht so wie in einer Zeitungsannonce, wo man weiss das der ganze Verlauf noch einige Male am Telefon besprochen werden kann. Gerade weil viele Leute (auch Privatverkäufer) das anonym bleiben schätzen, wird meistens von beiden Seiten erwartet dass die Artikelbeschreibung bzw. der angebotene Artikel zu 100% dem entspricht was geschrieben wurde. Es ist absolut verantwortungslos etwas zu verkaufen, ohne sicher zu gehen das dem Käufer auch tatsächlich alle nötigen Informationen im Internet angeboten werden. Hier ist der springende Punkt ..... das bedeutet ein Angebot nicht nur nach eigener Meinung angemessen zu beschreiben, sondern so vorzubeugen wobei in der Beschreibung sogar sämtliche Fragen beantwortet werden, ehe der potentielle Käufer solche Fragen stellt. Bei vielen "schlechten Geschäftsabwicklungen" im Internet geht es um fehlende Information. Warenfotos sind wichtiger als alles andere, denn wie sagt man doch so schön? "Ein Bild hat den Wert von Tausend Wörtern" und das ist wirklich wahr! Nicht verdunkelte, unklare, oder schlechte Handy Fotos, sondern schön scharfe, klare, helle Fotos sollten von den Artikeln vorhanden sein. Schliesslich dienen solche Fotos als doppelter Schutz, erstens um als Verkäufer behaupten zu können das nichts verheimlicht oder versteckt wurde, und zweitens, damit der Käufer die Ware so gut wie möglich betrachten kann, weil der Käufer eben nicht die Möglichkeit hat, wie in einem Kaufhaus, die Ware in die Hand zu nehmen um diese genauer zu betrachten. Wer Ware ohne Fotos im Internet anbietet, verdient es dabei Probleme zu bekommen. Wer Ware im Internet ungesehen bestellt, verdient es ebenso sich mit eventuellen Problemen deswegen abfinden zu müßen. Fotos, vor allem bei Gebrauchtware, können manchmal sogar wichtiger als die schriftliche Beschreibung der Ware sein.

Beim verkaufen sollte man sich im Vorraus vergewissern welche Versandgebühren verlangt werden müßen. Nichts ist für einen Käufer schlimmer als eine böse Überraschung zu bekommen wobei der Käufer versucht mit weit überhöhten Versandkosten ein Geschäft zu machen. Verkäufer bei eBay sind besonders bekannt dafür, wo viele der Verkäufer Artikel anbieten welche höchstens 3,00 € bis 6,00 € kosten, um diese zu verschicken - der Verkäufer aber zwischen 6,90 € und 12,00 € verlangt, also genau das doppelte. Da hört so manches Schnäppchen ganz schnell auf ein Schnäppchen zu sein, und das bringt viele Leute auf die Palme. Bei größeren, teueren, schwereren Artikeln ist es noch wichtiger aktuelle Versandkosten anzugeben, und nicht zu raten wie teuer diese eventuell sein könnten. Keiner will oder sollte beim Internet Shopping wegen Versandkosten verlieren ..... nicht der Verkäufer, weil dieser Dummerweise vergessen hatte sich richtig zu informieren, und auch nicht der Käufer, um diesen nicht den Eindruck zu vermitteln das es sich beim Versand um eine ungerechte, oder noch schlimmer, geplante Abzocke handelt.